Piping in der Schweiz

Die Schweizer Dudelsack Szene entstand in den 70er Jahren, gegründet durch ambitionierte Musik Begeisterte, die regelmäßig Schottland bereisten und mit dem Dudelsack als Souvenir zurückkamen. Da noch kein Wissen über das Spielen auf dem Instrument vorhanden war, wurde ein Grundkurs mit Kursleitern aus Schottland organisiert, um das Fachwissen und den Umgang mit der Schottischen Great Highland Bagpipe zu erlernen.

Von den „Pipe Bands“, die damals in den 70er Jahren entstanden, hauptsächlich in den größeren Städten wie Zürich, Basel, Luzern und Genf, sind heute geografisch in der ganzen Schweiz Pipe Bands anzutreffen.

Die „Pipe Band Association of Switzerland“ (PBAS) setzt einen von Schottland vorgeschriebenen Standard ein, um Solo-Musiker und Bands bei Wettbewerben zu beurteilen und dadurch fordert sie die schottische Musikszene der Schweiz. Seit der Gründung des Verbands 12.3.2005 in Bern – die der Royal Scottish Pipe Band Association RSPBA angeschlossen ist – können alle Pipe Bands und Solisten an der jährlichen Schweizermeisterschaft der PBAS ihr Können durch schottische Schiedsrichter prüfen lassen.

Ein weiteres Ziel der PBAS ist es, Pipers und Trommler regelmäßig an Pipe Band Meetings zusammen zu bringen und ihnen eine Plattform anzubieten, woran sie sich präsentieren und musikalisch entwickeln können. Hier stehen die musikalische Parade und das Zusammenauftreten aller Bands als "Massed Pipes & Drums" im Vordergrund. Dabei treffen sich die Bands aus der ganzen Schweiz und dem Ausland, um Ihrer Kontakte und Erfahrungen gemeinsam auszutauschen.

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